Jetzt endlich wollten wir die Zeit rein holen, die wir in
den vergangenen Tagen verloren hatten. Also morgens schnell gefrühstückt, weg
von dem viel zu teuren Campingplatz und ab auf die große Straße, entlang am
Meer. Als wir am Mittag Genua passierten, kamen wir zur Erkenntnis, dass man
mit einer Ape auch auf einer 3-spurigen Fahrbahn ohne Probleme fahren konnte.
Zwischendurch kauften wir noch das nötigste, verließen sonst die Straße während
unserer 10-Stündigen Fahrt nie. Den Campingplatz, den wir gegen Abend
erreichten, lag so idyllisch etwas den Berg hoch, dass wir beschlossen, hier
noch einen Tag zu entspannen, bevor es in die Berge ging. Wir gingen abends
nicht allzu spät schlafen, da wir ziemlich erschöpft von der langen Reise
waren. Deswegen hieß es am nächsten Tag erstmal: ENTSPANNEN.
Ganz so leicht getan war das dann doch nicht, schließlich
musste die Ape noch bergfest gemacht werden, bevor es den Tag darauf endlich in
die Alpen ging. Dies bedeutete vor allem wichtige Einkäufe zu erledigen. Wir
benötigten noch Kanister, SD-Karten und Öl. Aber nicht nur das, vor allem waschen
mussten wir noch, dass uns unsere T-Shirts nicht ausgehen (Problem hierbei
23:00Uhr abends – Die Wäsche war immer noch nicht trocken.)
Die Ape blieb, zum Glück unserer beanspruchten Hintern den
ganzen Tag stehen.
Außerdem änderten wir unsere Route noch einmal. Wir werden
nicht wie geplant über Nizza und den col de Bernette fahren, sondern etwas
weiter östlich über den Tender. Dies bedeutete, dass es sehr viel
abenteuerlicher werden sollte, da dieser 46 Serpentinen und 800m Geröll
besitzt. Mit viel Vorfreude gingen wir schlafen, da wir sehr gespannt waren,
wie es am nächsten Tag werden würde.
Heute auch mal die ersten Bilder von uns :
Silas & Sebastian






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen