Nachdem wir gerade so dem Erfriertod entgangen waren,
lautete unser Plan: Raus aus den Schlafsäcken und rein in die kuschelige Ape,
den Berg stürmen! Doch allem Anschein nach, war es selbst unserer Ape zu kalt.
Da wir, wie schon erwähnt, kein Starter-Spray hatten, musste der gute alte
Spiritus herhalten. Ein paar Tropfen in den Vergaser und schon schnurrte
Francesco (der Motor unserer Ape) wieder wie ein Kätzchen. So konnten wir also,
20 Minuten später als geplant, aufbrechen, zu den drei 2000ern, die heute auf
unserem Programm standen.
Auf dem Col d’Agnel (2744m), der der Pass auf unserer
Strecke war, lieferten wir uns ein spannendes Kopf an Kopf Rennen mit dem
französischen Herrenlanglaufteam. Schlussendlich gaben sie sich von der Ape
geschlagen und ließen sich noch ein paar Meter von uns ziehen. Das
Frauennationalteam, dass wir einige Meter später trafen, stellte keine Konkurrenz
für uns dar, da wir sie ziemlich aus der Konzentration gebracht hatten.
Nachdem wir diese auch hinter uns gelassen hatten, mussten wir das erste Mal schieben. Als wir jedoch oben ankamen, waren wir total glücklich, unseren ersten 2000er bezwungen zu haben. Nicht nur die Alpen waren ein schönes Fotomotiv, das es dort oben zu sehen gab, denn auch wir wurden einige Male von anderen Reisenden fotografiert.
Nachdem wir diese auch hinter uns gelassen hatten, mussten wir das erste Mal schieben. Als wir jedoch oben ankamen, waren wir total glücklich, unseren ersten 2000er bezwungen zu haben. Nicht nur die Alpen waren ein schönes Fotomotiv, das es dort oben zu sehen gab, denn auch wir wurden einige Male von anderen Reisenden fotografiert.
Als wir auch ein paar Erinnerungen mit unserer
Kamera eingefangen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten
Ziel, dem Col Izoard. Der 2360 hohe Pass, hatte zwischenzeitlich ziemlich blöde
Steigungen, so dass unsere Ape diese im 2.Gang fast nicht schaffte. Das hatte
zur Folge, dass uns sogar ein Fahrradfahrer (!!!) überholte. Als wir die Spitze
erreichten, wurden wir von einem köllner Biker, dessen Nachbar eine Ape hat,
mit den Worten „Ihr seid doch verrückt!“ empfangen. Als dieser ein Foto mit uns
gemacht hatte, damit er beweisen konnte, dass es doch so verrückte wie uns
gibt, fuhren wir entlangen eines gigantischen Gletschers über den Col de
Galbier (2642m).
Dieser Kampf zwischen dem Berg und dem 2. Gang, ging deutlich
an den 2.Gang, der dieses mal keinerlei Probleme aufzeigte. Den Blick, den wir
an der Spitze einfangen konnten, war der schönste des ganzen Tages. Auch hier
wurden wieder Kameras gezückt, um die Alpen (aber auch um uns) zu
fotografieren. Die letzten 18km bis Valloir, wo wir unser Lager aufschlugen,
waren nicht ganz so spektakulär wie der Rest des Tages. Gegen 22.00Uhr, gingen
wir 3 schlafen (also wir zwei und die Ape). Wir waren doch ziemlich erledigt
nach diesem anstrengenden Tag
Silas & Sebastian






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